Burg Finstergrün – Ramingstein

Broschüre:
Burg Finstergrün © Örtlicher Tourismusverband
Burg Finstergrün © Örtlicher Tourismusverband

Freizeitheim der Evangelischen Jugend

Das Bergschloss Finstergrün liegt in einer strategisch günstigen Lage oberhalb des Murtales in Ramingstein am Ausgang in die Steiermark – ist 1139 erstmals erwähnt und fällt 1300 an den Erzbischof. Finstergrün war 1672 bereits so verfallen, dass alle Öffnungen mit Holz verschlagen werden mussten. Nur der Turm diente als Getreidekasten für die Bergwerksverwaltung. 1775 wurde das Anwesen an einen Bergknappen versteigert. 1899 kaufte der ungarische Bergbau-Unternehmer Sandor Graf Szapary die Ruine und ließ die Burg neu errichten. Seine Witwe Margit erwarb sich während und nach dem Ersten Weltkrieg große Verdienste um die Lebensmittelversorgung der Bewohner des Lungaues. 1972 wurde die Burg an das Evangelische Jugendwerk Österreich verkauft, die darin ein „Freizeitheim“ führt.

© Örtlicher Tourismusverband
Burg Finstergrün © Örtlicher Tourismusverband

Das Talschloss Wintergrün ist 1188 genannt, dient bis 1778 als Verwaltungssitz für die Bergbaubetriebe in der „Freiung Ramingstein“, die dem salzburgischen Vizedomamt Friesach (in Kärnten) unterstand. Dann wird Wintergrün mehrmals verkauft und ist seit 1825 Besitz der Familie Schwarzenberg/Murau. Nach einem Brand 1841 wiederaufgebaut und in den letzten Jahrzehnten mehrfach renoviert renoviert, dient es als Sitz der Schwarzenbergischen Forstverwaltung.

Eigentümer: Evangelische Jugend Österreichs/Freizeitheim

Autor/in: Dr. Friederike Zaisberger