ehem. Kapuzinerkloster mit Klosterkirche St. Peter – Laufen a.d. Salzach

Broschüre:
Das ehem. Kapuzinerkloster in Laufen an der Salzach © H. Roth
Das ehem. Kapuzinerkloster in Laufen an der Salzach © H. Roth
  1. Seit 1647 waren Kapuziner aus Salzburg zur Seelsorgsaushilfe in Laufen tätig. Dem Wunsch der Bevölkerung, ein Kloster für die Kapuziner zu errichten, entsprach Fürsterzbischof Guidobald Graf Thun und stellte einen Teil seines Schlossgartens zur Erbauung von Kirche und Kloster zur Verfügung. Baubeginn 1656, Weihe der Kirche 1659 und des Klosters 1663. Das segensreiche Wirken des Ordens wurde weder durch die Säkularisation des Erzstifts 1803 noch nach Übernahme des Landes durch Bayern 1810 beeinträchtigt. Für die bayerische Ordensprovinz war Laufen Noviziatskloster für den Ordensnachwuchs. 1992 wurde der Konvent aus Personalmangel aufgelöst, wodurch die Gebäude an den Freistaat Bayern fielen. Dieser bestimmte sie nach umfassender Sanierung als Seminar- und Gästehaus der Bayerischen Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege.

    Klosterkirche "St. Peter" zum ehem. Kapuzinerkloster in Laufen © H. Roth
    Klosterkirche „St. Peter“ zum ehem. Kapuzinerkloster in Laufen © H. Roth
  2. Das ehemalige Refektorium, die Sakristei und der Mönchschor sind nun Gasträume des Restaurants. Erhalten blieb der Kreuzgang mit kleinem Innenhof sowie der große Klostergarten mit altem Baumbestand. – Die schlichte Klosterkirche dient nun der Pfarrei als Nebenkirche.
Autor/in: Hans Roth