Salzwelten Hallein & Keltendorf SALINA – Hallein (Schaubergwerk, Freilichtmuseum)

Broschüre:
Salzwelten Hallein © Salzwelten/Bergauer
Salzwelten Hallein © Salzwelten/Bergauer

eine ganze Welt im Berg

In grauen Tonen ist das Salz eingeschlossen, aber es kommt auch als massives Steinsalz in Bändern, Knollen oder großen Brocken vor. Der Salzgehalt des Gesteins, das „Haselgebirge“ genannt wird, beträgt etwa 60 %. Seit dem 13. Jahrhundert wird durch Einleiten von normalem Wasser in einen künstlich geschaffenen Hohlraum das Salz aus dem Gestein gelaugt. Mit rund 30 % Salzgehalt wird die Sole aus dem Berg zur Sudhütte geleitet, wo durch Eindampfen das reine Salz gewonnen wird.

Der Bergbau Dürrnberg hatte bereits im 7. und 6. Jahrhundert vor Christus begonnen. Während der Römerzeit war der Bergbau still gelegt und begann erst im 12. Jahrhundert neuerlich. Der Salzabbau und -handel wurde bereits im 14. Jahrhundert das Monopol der Fürsterzbischöfe von Salzburg und war ein wichtiger Bestandteil der Wirtschaft.

Mit der Grubenbahn geht es rund 500 m in den Bergbau des „Weißen Goldes der Alpen“, wie einst das Salz genannt wurde. Vom Grubenbahnhof geht es durch verschiedene Formen der Zimmerung – das sind Einbauten zur Absicherung vor abstürzenden Gesteinsbrocken – zur ersten „Fahrt“, einer Holzrutsche,zum Salzsee, der auf einem Floß überquert wird. Über eine zweite Holzrutsche – also garantiert mit viel Spaß – erreicht man den nächst tieferen Stollenbereich und die „Kapelle“. Anschließend führt eine Rolltreppe wieder zum Grubenbahnhof und es geht wieder ans Tageslicht.

Neben dem Salzwelten können auch das 2014 neugestaltete Keltendorf SALINA sowie das Keltenmuseum in Hallein (gegen Vorlage des Salzwelten-Tickets) kostenlos besichtigt werden. Das Keltendorf vermittelt einen Eindruck von der Lebensweise der Kelten vom Dürrnberg. Dauer der Führung etwa 1,5 Stunden.

Autor/in: Salzwelten Hallein