Seelackenmuseum – St. Veit im Pongau

Broschüre:
Seelackenmuseum mit Aussenanlage © Seelackenmuseum St. Veit
Seelackenmuseum mit Aussenanlage © Seelackenmuseum St. Veit

mineralogische Vielfalt

Die mineralogische Abteilung beherbergt Funde aus der Pinzgauer und Pongauer Grauwackenzone (Dientner Grasberge), die z. T. aus heimgesagten (bereits geschlossenen) Kupferbergwerken stammen. Kupferkies, Fahlerz und deren Sekundärmineralien Azurit und Malachit und die aus dem St. Veiter Bergbau stammenden, in 400 Jahren gewachsenen Aragonite (Eisenblüte), stellen einen Ausschnitt aus der mineralogischen Vielfalt dar.

Rekonstruktionen des Abbaues mit Feuersetzen, Aufbereitung und Verhüttung verdeutlichen urgeschichtliche und mittelalterliche Metallurgie und Bergbau. Schon vor 4000 Jahren erfolgte der Abbau von Kupfererzen in Mitterrainberg und am Klocker. Einige Funde vermitteln neben bildlichen Darstellungen einen Einblick in die Arbeit jener frühen Zeit.

Funde und Befunde aus älteren und jüngeren Grabungen dokumentieren die Lebensweise der urgeschichtlichen Bevölkerung von Alt-St. Veit, besonders der Sonnfeldsiedlung und des Klinglbergs. Koch- und Vorratstöpfe, Gewandnadeln, eine Fibel und ein Dolch der St. Veiter Urbevölkerung werden in Vitrinen ausgestellt. Auch die ältesten in einem Bergbau in Mitteleuropa gefundenen Menschenknochen werden in einer Vitrine gezeigt.

© Seelackenmuseum St. Veit
© Seelackenmuseum St. Veit
Karbidlampe © Seelackenmuseum St. Veit
Karbidlampe © Seelackenmuseum St. Veit

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Autor/in: Seelackenmuseum St. Veit