Archäologische Untersuchungen ergaben, dass die Anfänge des Männerklosters in das erste Drittel des 7. Jahrhunderts zurückreichen. Sie bestätigen den Bericht des Chronisten Aventin, der die Gründung der Missionstätigkeit des Abtes Eustasius von Luxeuil († 629) in Bayern zuschreibt. Im 8. Jahrhundert stand die Abtei in engen Beziehungen zu den bayerischen Herzögen aus der Dynastie der Agilolfinger. Hier erhielten nach 743 die Fürstensöhne Cacatius und Cheitmar, die von den slawischen Karantanen als Geiseln gestellt wurden, ihre christliche Erziehung. Der irische Missionar und Bischof Dubdá Chrich (Dobdagrecus), ein Gefährte des hl. Virgil, übernahm nach seinem Abgang aus Salzburg um 750/60 die Leitung der Abtei. Damit wurde die schon seit der Gründung vorhandene irische Ausrichtung, wohl nach der Regel des hl. Columban, weiter verstärkt. Der Fund eines insularen Schreibgriffels weist auf die Anwesenheit irischer Mönche hin. Nach dem Sturz Herzog Tassilos III. 788 übertrug Karl der Große das dem Herzog besonders eng verbundene Kloster an seinen Erzkaplan Angilram von Metz. Unter der direkten Leitung der Metzer Bischöfe wurde aus dem Mönchskloster Herrenchiemsee ein Kollegiatstift, das König Arnolf 891 an das Erzbistum Salzburg schenkte. Brandspuren weisen auf Zerstörungen durch die Raubzüge der Ungarn, vor denen man sich durch den Bau einer Abschnittsbefestigung auf der Herreninsel zu schützen suchte, hin. Nachdem sich Erzbischof Herold von Salzburg am Aufstand der Luitpoldinger gegen König Otto I. beteiligt hatte und abgesetzt wurde, zog Herzog Heinrich von Bayern das Kloster an sich. Als Kaiser schenkte es Otto I. 969 erneut an das Erzbistum Salzburg.
Erzbischof Konrad I. (1106-1147) wandelte im Rahmen seiner Klosterreform das Kollegiatstift Herrenchiemsee vor 1129 durch die Einführung des Ordenslebens nach der Regel des hl. Augustinus in ein Augustiner-Chorherrenstift um. Das Stift wurde dadurch aufgewertet, dass der Propst als Archidiakon von Chiemsee die Aufsicht über zahlreiche Pfarren im Chiemgau und im angrenzenden Tirol erhielt und der Konvent zugleich das Domkapitel des 1216 errichteten Salzburger „Eigenbistums“ Chiemsee bildete. Wegen der Konkurrenz des Propstes von Herrenchiemsee residierte der neue Bischof nie auf der Herreninsel, die nur den nominellen Bistumssitz bildete. An die Stelle des bereits im 8. Jahrhundert belegten Patroziniums Christus Salvator traten nach dem Neubau der Stiftskirche im 12. Jahrhundert die Hll. Sixtus und Sebastian. Eine Blüte erlebte das Stift im 15. Jahrhundert, in dem auch der Umbau der Stiftskirche im Stil der Gotik durchgeführt wurde. Eine Periode des Niedergangs in der Zeit der Reformation und des Dreißigjährigen Kriegs wurde Ende des 17. Jahrhunderts aufgefangen. Trotz einer späten Blüte von Bildung, Kunst und Kultur wurde das Stift im Frühjahr 1803 im Zuge der Säkularisation in Bayern aufgehoben und die gesamte Herreninsel samt allen Gebäuden und dem Inventar versteigert.
2. Die ehemalige Dom- und Stiftskirche, die einst das Erscheinungsbild der Insel prägte, bietet heute einen traurigen Anblick. Der Türme beraubt, teils abgerissen, wurde sie zu einem Bräuhaus umgebaut. Nach der Sanierung von Dach und Außenfassade stehen Restaurierung und Revitalisierung im Inneren noch aus. Die einstigen Klostergebäude lassen den ehemaligen Reichtum der Ausstattung nur noch erahnen. Lediglich der so genannte Kaisersaal mit seiner beeindruckenden Ausmalung, die zwischen 1713 und 1715 entstand, und das Fürstenzimmer zeigen noch die alte Pracht. In den restaurierten Räumen sind heute das Stiftsmuseum, die Galerie „Maler am Chiemsee“, die Werke des Malers Julius Exter und eine Gedenkstätte für den Verfassungskonvent von Herrenchiemsee 1948, bei dem wichtige Voraussetzungen für das deutsche Grundgesetz erarbeitet wurden, untergebracht.
Neben dem Dom befindet sich die ehemalige Pfarrkirche St. Maria. Das 1630 erneuerte Innere der spätgotischen Kirche besticht u. a. durch die Eleganz der Farbgebung in weiß, schwarz und gold und die gemäldegeschmückte Kassettendecke. Der Renaissance-Bilderzyklus stellt die Mariensymbolik und die Verherrlichung der Gottesmutter dar.
Die Pfarrkirche St. Georg ruht auf Grundmauern aus großen Buckelquadern, weshalb man dem Gotteshaus vielfach eine Entstehung in antiker Zeit nachsagt. Die Pfeilerbasilika des 13. Jahrhunderts ist im Kern ein spätromanischer Bau. Veränderungen erfolgten im 15. Jahrhundert durch den Ausbau des Chores und den Anbau der Seitenschiffe im 18. Jahrhundert. Eine Wallfahrt ist seit 1702 belegt.
Nach Anfängen um 1700 in der so genannten Pech-
schnait blühte die Wallfahrt auf, so dass auf obrigkeitliche Veranlassung hin das Wallfahrtsbild zur „Heiligen Familie: Jesus, Maria, Joseph“ in die Kirche von Surberg übertragen wurde. Es heißt in einem Bericht von 1701, dass viele Personen aus Salzburg und Bayern bei allen möglichen Gebrechen, Krankheiten und schlimmen Zuständen beim Gnadenbild Zuflucht gesucht hätten und ihnen geholfen worden sei. Durch die große Zahl der Gläubigen flossen der Kirche bedeutende Einnahmen aus dem Opferstock zu. Mit diesen Mitteln konnte man in den Jahren von 1702 bis 1707 die Kirche umbauen und erweitern. Von den dabei angebauten Seitenkapellen wurde die südliche als „Gnadenkapelle“ zur Unterbringung des Gnadenbildes errichtet. Die Wallfahrt erlosch zu Beginn des 19. Jahrhunderts.
Die am linken Salzachufer westlich von Golling gelegene Streusiedlung Torren wurde 1139 erstmals urkundlich genannt. Die Felshöhe mit der Kirche St. Nikolaus war aufgrund der natürlichen Schutzlage von der Jungsteinzeit bis hinauf in die späte Eisenzeit durchgehend bewohnt.
Der spätgotische Kirchenbau wurde 1444 erstmals erwähnt und am 18. Oktober 1517 geweiht. Für große Wallfahrtsströme und Gottesdienste im Freien weist er auch eine marmorne Außenkanzel auf. Der Turm an der Westseite wurde 1723 der Fassade vorgeblendet, der Hochaltar stammt von 1715.
Das Altarblatt „Hl. Nikolaus befreit ein in Gefangenschaft geratenes Kind“ stammt von Franz Anton Heillmair. Die Figuren über den Opfergangportalen zeigen die hll. Joachim und Anna Selbdritt von Johann Georg Mohr, die Seitenaltäre von 1759 zur Linken die Taufe Christi (von Johann Baptist Weiß) und rechts die hl. Elisabeth (von Jakob Schemberger). Die Kanzel mit Imitation von Brandmalerei stammt von Franz Haizeder (1728). Weitere Bilder sind: die Vierzehn Nothelfer, Darstellungen der hll. Sebastian, Rochus, Nikolaus, Wolfgang, Franziskus, Leopold, Johannes, Nepomuk, Laurenz und Leonhard aus dem 18. Jh.; daneben gibt es mehrere Votivtafeln mit Szenen aus dem Leben des hl. Nikolaus.
Der Priester Achatius Rösch baute aus Dankbarkeit, den Bergsturz von 1669 in Salzburg überlebt zu haben, im Jahre 1684 an der Stelle seines Geburtshauses diese Kirche. Er erwarb die Güter Ober- und Untermühlrain, um dort eine Marienkirche zu errichten.
Bereits im Jahre 1686 wurde der von Giovanni Antonio Dario entworfene Kirchenbau gesegnet. 1705 weihte ihn der Bischof von Lavant, Johann II. Sigismund. Das Altarblatt „Unsere Liebe Frau mit der Lauretanischen Litanei umgeben“ stammt von Johann Friedrich Pereth. Den zierlichen Hochaltar flankieren dieFiguren der hll. Joseph und Achatius von Wolf Weissenkirchner.
Zur Innenausstattung gehören noch eine Kanzel mit den vier Evangelisten und dem „Salvator mundi“ sowie eine im Chorbogen frei schwebende Rosenkranzkönigin. Zudem beherbergt das Gotteshaus qualitätsvolle Ölbilder der Erzengel Michael und Raphael, des Gekreuzigten sowie der Gottesmutter als Königin der Jungfrauen und Märtyrerinnen. In der Kirche befinden sich auch Grab und Marmorgrabstein des Stifters Achatius Rösch. Die beliebte Kirche befindet sich im Eigentum der Erzabtei St. Peter.
In regelmäßigen Abständen, besonders auch an Marienfeiertagen, finden dort Gottesdienste und Bittgänge statt.
Die Pfarrkirche Mariae Empfängnis wurde 1779 an Stelle einer älteren Kirche, von der noch der gotische Westturm stammt, erbaut. Die weiträumige Kirche besitzt im Inneren ein eindrucksvolles Deckengemälde von dem Trostberger Maler Franz Josef Soll aus dem Jahr 1781, das den verheerenden Großbrand der nahe gelegenen Stadt Traunstein im Jahre 1704 zeigt. Es ist das größte Kirchengemälde in Deutschland, das einen Brand zum Thema hat. Dargestellt ist weiter die Übertragung des Kruzifixushauptes aus der bei dem Brand ebenfalls zerstörten Traunsteiner St.-Oswald-Kirche: Es stammt vom verbrannten Kreuz aus der Traunsteiner Stadtpfarrkirche, wurde nach dem Brand aus den Trümmern gerettet und anschließend in einer feierlichen Prozession nach Siegsdorf gebracht.
Im Laufe der Zeit genoss es immer mehr Verehrung. Heute ist es im Hauptaltar untergebracht. Auf einer Gedenktafel ist dazu zu lesen: „Das hl. Haupt über dem Tabernakel des Hochaltares beim Stadtbrand Traunstein 1704 wunderbar gerettet und am 11. August 1715 aus St. Peter Untersiegsdorf in unserer lieben Frauen Gotteshaus übertragen, genoss große Wallfahrtsverehrung.“
Markante, weithin sichtbare Wahrzeichen des Ortes Schnaitsee bilden die Türme der drei im Ortskern gelegenen Kirchen St. Anna, Mariae Himmelfahrt und St. Elisabeth. Die beiden erstgenannten sollen nach alten Berichten lange Zeit das Ziel von Wallfahrten gewesen sein.
Über die spätgotische St. Anna-Kirche mit ihren barocken Altären berichtet der Schnaitseer Kirchenchronist Pfarrer Braun 1928: „Die Mutter Anna wurde gerne angerufen um schönes Wetter, daher kamen dann auch zu dieser Kirche in der Bittwoche (bis 1803) die Gemeinden Peterskirchen, Grünthal, Kienberg, Obing, Wang, Evenhausen und Babensham. Die Kirche wurde vom Opfer dieser Wallfahrer unterhalten, …“ Außerdem zitiert er einen früheren Pfarrer: „In der Annakirche wird das Patrozinium gefeiert, das Liebesbundfest gehalten, ebenso am Erntedankfest mit Amt und Predigt, dann bei drohenden Übeln und dringlichen Bittgängen ist Gottesdienst; die Annakirche wäre eben Wallfahrtskirche der Pfarrei.“
In dem als Wallfahrtskapelle bezeichneten Südschiff der 1431 errichteten Pfarrkirche Mariae Himmelfahrt wird ein Madonnenbild verehrt, das um 1460 entstanden ist. Das Bild befand sich vor der Barockisierung an der Mittelsäule. Vom 17. bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts war es Ziel einer Wallfahrt, von der noch 25 Votivtafeln künden.
An dem bedeutsamen Handelsweg von München nach Salzburg liegt die Wallfahrtskirche St. Wolfgang, ein massiv wirkender Kirchenbau mit romanischem Tuffsteinturm, den ein Spitzhelm krönt. Im Altarraum wölbt sich ein marmorner Fels mit einer Öffnung, durch die man sich hindurch zwängen kann, weshalb sich der Stein heute glatt poliert zeigt. Man versprach sich von dieser Kulthandlung Abhilfe bei Gliederschmerzen.
Der Legende nach hat der hl. Wolfgang an diesem Ort auf einer Durchreise gepredigt und sich auf einem Stein ausgeruht, der sich daraufhin erweichte und einen Abdruck zeigte. Zur Erinnerung daran hat man eine Kapelle errichtet, den Vorgängerbau der heutigen Kirche. Bereits 999 ist eine von vielen Menschen besuchte Kapelle erwähnt. Einen Hinweis auf eine bereits im Spätmittelalter bestehende, viel besuchte Wallfahrtsstätte in St. Wolfgang liefert eine hier 1409 erstmals belegte Benefiziatenstelle des Stifts Baumburg, die zur Betreuung der Wallfahrer geschaffen wurde. Auf viele Besucher aus der näheren und weiteren Umgebung weisen auch die bei der letzten Renovierung der Kirche aufgedeckten Inschriften und Kritzeleien von Wallfahrern an der Kirchenwand hin – die älteste von 1428. Aus dem Jahre 1675 ist eine Wallfahrt der Bewohner der Ortschaft Aschau bei Kraiburg wegen einer Viehseuche bekannt.
Die Kirche wurde im 17. Jahrhundert auf romanischen Grundmauern errichtet, der Turm kam 1720 hinzu. Die Sakristei und die Vorhalle zieren Wandgemälde aus dem 17. Jahrhundert. Die im Ort Vachendorf mündlich überlieferte Geschichte eines in einem heiligen Hain gehaltenen und verehrten Schimmels findet eine Entsprechung im Altarbild, worauf der Patron St. Georg als Schimmelreiter dargestellt wird. Der eindrucksvolle Altar stammt von dem Weilheimer David Degler und entstand in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts.
Durch mehrere Diebstähle, zuletzt 1972, hat die Ausstattung gelitten. Dieser Problematik versuchte man, wie aus einem Schreiben des Propstes von Baumburg aus dem Jahre 1689 hervorgeht, offenbar schon im 17. Jahrhundert durch die Ansiedlung eines Eremiten zu begegnen. Die erste Eremitenwohnung wurde 1675 auf der Sakristei der Kirche aufgebaut und später durch ein eigenes Eremitenhäuschen neben der Kirche ersetzt. Aus dieser Zeit ist auch die Bedeutung als Wallfahrtsstätte überliefert. Für deren überregionale Bedeutung spricht auch das sehr hohe Kirchenvermögen. Die Zunahme der Wallfahrt im 17. Jahrhundert führte 1665 zur Einführung einer Wochenmesse im Sommer zwischen Georgi und Michaeli.
Südwestlich von Peterskirchen steht die aus Nagelfluh errichtete spätgotische Kirche St. Alban mit Satteldachturm und einer kleinen Einfriedung. An die Zeit der Gotik erinnern das reich verzierte Portal mit den Türbeschlägen und die Decke mit dem Netzrippengewölbe. Die ehemals reiche Ausstattung wurde im Laufe der Zeit aus der einsam gelegenen Kirche entfernt, um Diebstahl vorzubeugen.
St. Alban, ein irischer Märtyrer, wurde als Nothelfer bei Erkrankungen von Mensch und Tier verehrt. Auch Unwetter bannende Kräfte wurden der an der Wasserscheide zwischen Chiemsee und Inn gelegenen Kirche nachgesagt. Von dem reichen überlieferten Brauchtum ist das Albani-Fest, das Anfang des 19. Jahrhunderts seine Blüte hatte, besonders hervorzuheben. Das ursprünglich der Heiligenverehrung gewidmete Fest hatte allerdings damals bereits einen volksfestartigen Charakter angenommen: Nach dem Gottesdienst am Vormittag sorgten Wirtsleute für Tische, Bänke und Ausschank. Händler mit Verkaufsständen, ein Viehmarkt sowie Musik und Tanzveranstaltungen ergänzten das Treiben. Mit dem Abendläuten musste der Tanz zwar eingestellt werden, doch das Feiern ging weiter und es kam dabei regelmäßig zu Raufereien und Messerstechereien. Aus diesen Gründen wurde das Albani-Fest 1866 verboten.
Die Kirche zu „Unserer Lieben Frau zu den Sieben Linden“ ist im Kern romanisch und geht auf die ehemalige Burgkapelle eines Ministerialengeschlechts aus dem 12. Jahrhundert zurück. Der Chor stammt aus der Spätgotik um 1440. Der Turm wurde im 16. Jahrhundert hinzugefügt, und gegen Ende des 17. Jahrhunderts wurde ein Holzempore eingezogen. Die Innenausstattung erscheint heute im barocken Stil.
Umstritten ist, ob die Wallfahrt auf das große Aufblühen der Marienverehrung des 15. Jahrhunderts zurückgeht. Bemerkenswert ist der überlieferte Kult um eine angeblich von der Tiroler Ache angeschwemmte weibliche Figur, die vor allem von Frauen als „Gewährerin“ oder „St. Gwer“ verehrt und mit geopferten Hemden bekleidet wurde. Das seltsame Ritual unterband das Stift Herrenchiemsee, dem die Kirche unterstand, im Jahre 1626 und beschlagnahmte das Kultbild. Stattdessen förderte es die Verehrung der im Hochaltar aufgestellten Marienstatue. Seit 1676 blühte die Marienverehrung, und das Fest „Mariae Unbefleckte Empfängnis“ entwickelte sich zum eigentlichen Patrozinium. Bis auf eine kürzere Unterbrechung zur Mitte des 20. Jahrhunderts ist die Marienwallfahrt nach Raiten lebendig geblieben, wobei vor allem die Krieger- und die Trachtenwallfahrten einen überregionalen Bekanntheitsgrad erlangt haben.
Der kleine Ort Marwang, östlich von Grabenstätt war ursprünglich Hofmark und Standort eines Schlosses. Gräfin Maria Katharina von Törring veranlasste 1647 den Bau einer Loretokapelle. Nach der Genehmigung des Baues durch den Erzbischof wurde ab 1648 mit dem Bau begonnen.
Heute präsentiert sich das Kirchlein in der Ausgestaltung des 19. und 20. Jahrhunderts. Der Legende nach haben im Jahr 1295 Engel das Haus der Hl. Familie von Nazareth in den mittelitalienischen Ort Loreto gebracht, wo es bis heute, überbaut von der Kirche Santuario della Casa, hoch verehrt und von vielen Wallfahrern besucht wird. An diese Vorstellung wollte die Gräfin mit dem Bau einer Loretokirche erinnern. Sie veranlasste regelmäßige Messen und stiftete wertvolle Paramente.
Schon bald kamen viele Wallfahrer aus den umliegenden Gegenden, die, wie zahlreiche Votivtafeln zeigen, mit ihren Anliegen Gehör bei der Gottesmutter fanden. Auch nachdem die Erbauerin der Kapelle später – wohl aus gesundheitlichen Gründen – in ein neu erbautes Stadthaus in Salzburg gezogen war, blieb sie ihrem alten Besitz verbunden. Noch kurz vor ihrem Tod vermachte sie 4.000 Gulden unter der Bedingung, dass das Kapital allein der Fertigstellung eines Ganges um die Loretokapelle diene.
Seit dem 8. Jahrhundert ist Bischofshofen nicht nur ein Zentrum für den Handel in Nord-Süd und Ost-West Richtung, sondern auch ein wichtiger Industriestandort. Kupfererze wurden einerseits in prähistorischer Zeit im Nachbarort Mühlbach gewonnen, wo andererseits auch der moderne Bergbau von 1827 – 1977 existierte. Im Ortsteil Mitterberghütten wurde das gewonnene Erz geschmolzen und das Kupfer weiter gehandelt. Mit der Errichtung der Bahnlinie entwickelte sich der Ort zu einem bedeutenden Industriestandort und Verkehrsknotenpunkt.
Um diese Geschichte für Jung und Alt interessant und wissenswert zu gestalten, wurde vor einigen Jahren der UNESCO Geopark „Erz der Alpen“ gegründet.
Dieser Geopark besteht aus 4 Gemeinden: Bischofshofen, Mühlbach, Schwarzach und Hüttau. Auf einem attraktiv gestalteten Wanderweg, dem „Erzweg Kupfer“, wurden die teilnehmenden Orte und dessen Schaubergwerke und Stollen miteinander verbunden.
Zentrum des UNESCO Geoparks ist das Besucherzentrum am Schanzengelände in Bischofshofen. Hier wird der Erzabbau in und um Bischofshofen in einer Ausstellung präsentiert. Highlight dieses Museums bietet der originalgetreu nachgebaute Bergwerksstollen, wo sich viele einzigartige Errungenschaften zum Besichtigen befinden.
Jährlich wechselnde Sonderausstellungen runden das Angebot ab und machen einen Besuch somit unvergesslich!!
Das Kapuzinerinnenkloster St. Maria Loreto entstand im Jahre 1632, nachdem die Schwestern vom Loretokloster in Landshut zur Zeit des 30-jährigen Krieges nach Salzburg flüchteten. Fürsterzbischof Paris Lodron (1619-1653) nahm sich um den Klosterbau an. Am 13. Juli 1636 wurde das Kloster von ihm eingeweiht. Am 26. April 1637 weihte der Erzbischof auch die Kirche als dreifachen Marienwallfahrtsort (Kopien der Wallfahrtsorte Loreto, Altötting und Einsiedeln) ein. Bedeutend ist das berühmte Loreto-Kindl. Die ehrwürdige M. Euphrasia von Ensisheim im Elsaß überließ dem Kapuzinerpater Johannes Chrysostomus Schenk ein liebliches Christkind zur Verehrung. Um 1650 kam die Christkindlstatuette auf Umwegen ins Salzburger Loretokloster, wo sie seither als berühmtes „Gnadenreiches Jesulein oder Loreto-Kindl“ verehrt wird. Für dieses Gnadenbild wurde 1731 ein eigener Altar errichtet. Bereits beim Stadtbrand 1818 erlitt das Kloster großen Schaden. Schwerer wurden das Kloster und vor allem die Kirche 1944 durch alliierte Fliegerbomben beschädigt. Die Kirche wurde 1946 wieder aufgebaut und 1949 eingeweiht.
Der äußere Eindruck der Loretokirche wird durch die drei Kapellenanbauten bestimmt, die dem Gesamtgebäude einen architektonisch lebendigen Zug verleihen. Dabei hebt sich vor allem die mit einem behäbigen Glockendach versehene Altöttingkapelle ab, die an die Stelle eines Chores tritt. Seitlich davon liegen die Anbauten der Loreto- und Einsiedelnkapelle. Viele Menschen erfahren noch heute wunderbare Hilfe durch das Aufsetzen der Christkindlstatuette. Zu Pfingsten 1937 wurde von Erzbischof Sigismund Waitz die Ewige Anbetung eingeführt, die seither ohne Unterbrechung eingehalten wird.
Derzeit sind 14 Schwestern im Kloster. Sie leben in strenger Klausur und das Kloster ist nicht öffentlich zugänglich. Zur Anbetung und zu den Gottesdiensten ist die Kirche immer offen. Das berühmte Loreto-Kindl kann auf Anfrage auch zum Segen aufgesetzt werden (in der Pforte nachfragen).
Im Blaahaus, einem an den jetzigen Standort versetzten, großen ehemaligen Arbeiterwohnhaus aus dem ausgehenden 17. Jahrhundert, wurde 2000 das Heimatmuseum eröffnet. Handwerk und Industrialisierung mit den Schwerpunkten Marmorindustrie, Erzschmelz- und Hammerwerk, Kalk- und Zementherstellung, Köhlerei und das Bayerisch-Tiroler Sensenwerk Mühlbach stehen im Mittelpunkt.
Im Blaahaus selbst wohnten damals die Facharbeiter des Eisenwerkes auf der Kiefer – der Plameister, der Feuerer, der Schmelzmeister und die Fachhilfskräfte mit höherem Lohn – sowie ihre Familien. Das Haus gleicht äußerlich dem Unterinntaler Bauernhaus, es fehlen aber Tenne und Stall. Ein durchgehender Flur im Erdgeschoss und zwei Söller ermöglichten die Aufteilung in 16 Wohnräume und zwei Küchen mit Feuerstellen.
Das Eisenwerk brachte dem Ort Kiefersfelden Aufschwung. Seine Besitzer, die Grafen Fieger, standen in dem Ruf, besonders hartes Eisen zu fabrizieren. 250 Menschen fanden hier und in der Kohlstatt Arbeit. Das benötigte Holz wurde aus dem tirolerischen Thiersee-Tal auf bayerisches Gebiet getriftet.
Im Laufe der Jahrhunderte machte sich die verkehrsferne Lage jedoch bemerkbar. Die großen Industriezentren bezogen ihren Stahl aus näher gelegenen Standorten.
Im Heimatmuseum erfährt man natürlich noch vieles Andere, z. B. über den „Herkules von Kiefersfelden“, den Riemenhalter eines römischen Wagens, das Keltenschwert, dessen Klinge unter der Baustelle des „Innsola“ gefunden wurde, über die bayerisch-tirolerische „Sensen – Union“, die in ihrer Blütezeit bis zu 350.000 Sensen jährlich produziert hat, die bemerkenswerte Krippenbaukunst des Ortes, über den Heimatdichter Ludwig Lintner, der „einfacher“ Marmorschleifer war sowie über Ausflugsziele und Wanderwege.
Das Südostbayerische Naturkunde- und Mammut-Museum vermittelt auf 650 m2 Ausstellungsfläche die 250 Millionen Jahre umfassende Entstehungsgeschichte des südostbayerischen Raumes. In der Abteilung Geologie erfährt man die Zusammenhänge um die Alpenentstehung und bekommt die Vielfalt der heimischen Gesteine, zu denen auch Salz und Eisenerz gehören, präsentiert.
Da fast alle diese Gesteine nichts anderes als versteinerte Meeresböden sind, zeigt die Fossilienabteilung alle in diesen Gesteinen vorkommenden Versteinerungen, von gebirgsbildenden Einzellern bis hin zum Unterkiefer eines Halbaffen. Zentrum des Museums ist das 45.000 Jahre alte Skelett des Siegsdorfer Mammuts, das in seiner Größe, Vollständigkeit und hervorragenden Erhaltung europaweit seinesgleichen sucht. Ebenfalls ungewöhnlich vollständig und wegen der vom Neandertaler verursachten Schnittspuren an seinem Skelett kulturgeschichtlich wichtig ist der mit dem Mammut zusammen gefundene Siegsdorfer Höhlenlöwe.
Ein ca. 10 m2 großes Geländemodell zeigt die Vergletscherung des Chiemgaus vor ca. 15.000 Jahren, als sich die Gletscher bisher das letzte Mal in die Alpen zurückzogen. Eine originalgetreue, begehbare Bärenhöhle lädt Kinder zum Höhlenforschen ein. Steinzeitliche Funde belegen die Anwesenheit des Menschen im Chiemgau seit mindestens 47.000 Jahren. Das am Chiemsee gefundene Kupferbeil aus der Zeit Ötzi’s verrät, dass schon vor über 5000 Jahren im Salzach- und Inntal Kupferbergbau betrieben wurde.
Direkt am Naturkundemuseum ist der SteinZeitGarten von Mitte Mai bis Mitte Oktober geöffnet. Immer donnerstags ist Aktionstag mit Stockbrot und vielen Mitmach-Angeboten.
Die Burg Marquartstein hat eine fast tausendjährige Geschichte. Sie entstand um 1075 durch die Ritter von Hohenstein, die auf der Burg Hohenstein im benachbarten Egerndach ihren Sitz hatten. Graf Marquart II. von Hohenstein gilt als Gründer der Burg. Nachfolger der Hohensteiner wurde der Pfalzgraf Rapoto II. von Ortenburg-Kraiburg. Im Jahre 1259 ging die Burg durch Kauf an Herzog Heinrich XIII. von Niederbayern über, der sie zum Sitz eines Pflegers und Kastners bestimmte. Bis zum Jahre 1803 behielt die wehrhafte Anlage, die allen Kriegen und Zerstörungsversuchen trotzte, ihre Eigenschaft als wittelsbachische Amtsburg. Dann verlegte der bayerische Staat das Forstamt dort hinein. Heute ist die Burg Privatbesitz und die Erhaltung scheint gewährleistet zu sein.
Die einstige Pflegerburg Marquartstein erhebt sich über einem Felskegel am rechten Ufer der Tiroler Ache. Das mittelalterliche Erscheinungsbild ist noch im wesentlichen erhalten geblieben, trotz der durchgreifenden Sanierung 1857 und obwohl die Besitzer im Laufe der Jahrhunderte jeweils ihre eigenen Umbauvorstellungen verwirklichverwirklichten. Über dem Eingang an der einstigen Zugbrücke prangen die Wappen der Freiherrn v. Tautphoeus und der Familie Montgomery mit der Jahreszahl 1857, die daran erinnern, dass Freiherr Cajetan v. Tautpoeus, königlich-bayerischer Kämmerer und Ministerialrat, im genannten Jahr diese Burg durch Ankauf vor dem Verfall bewahrt und zusammen mit seiner Gattin Jemina, geborene Montgomery, einer erfolgreichen Schriftstellerin, wiederhergestellt hat.
Michael Wening hat uns das Aussehen und den Umfang der Burganlage Marquartstein in einem Kupferstich aus dem Jahre 1701 überliefert.
Als Refugium und Objekt seines künstlerischen Schaffens ließ der bayerische König Ludwig II. (1845 – 1886) auf der Chiemseeinsel Herrenchiemsee ein Schloss nach dem Vorbild des französischen Versailles errichten. Das Versailles des Sonnenkönigs Ludwig XIV. war in dem Sinne Anregung für Herrenchiemsee, dass hier in unvergleichlicher Pracht das sakrosankte absolute Herrschertum verherrlicht werden sollte. Es war nie für Wohnzwecke geplant und so übertrifft beispielsweise die Ausstattung des Paradeschlafzimmers an Pracht das Vorbild in Versailles. Nach Ludwigs Tod 1886 konnten wenigstens die notwendigsten Arbeiten an dem an sich unvollendeten Bauwerk fertig gestellt werden, um das Schloss für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Die zweigeschossige Dreiflügelanlage ist in eine Parklandschaft mit Brunnen und Gärten eingebettet. Die fertig gestellten Räume wie das Schlafzimmer, der Blaue Salon, das Arbeitszimmer oder das Treppenhaus, eine Rekonstruktion der 1752 abgerissenen Versailler Treppe, sind in prunkvoller Formenfülle eingerichtet und ausgestattet. Auf Wand- und Deckengemälden wird das idealisierte Königtum verherrlicht, in das sich Ludwig II. in seiner Flucht vor den Realitäten gedanklich zurückzuziehen versuchte. Der prachtvolle Spiegelsaal, der das Vorbild in Versailles sogar um einen Meter Länge übertrifft, wird heute noch verschiedentlich für Konzerte im Schein von über 2000 Kerzen an den reich verzierten Kandelabern benützt.
Im „Atlas Marianus“ von 1702 wird Maria Ettenberg nach „Unserer Lieben Frau am Anger“ und „Maria Gern“ an dritter Stelle aufgeführt und die Entstehung der Wallfahrt geschildert. Demnach brachte man 1695 an einem mächtigen Lindenbaum auf dem „Ödenperg“ ein geschnitztes Marienbild mit dem göttlichen Kind auf dem Arm an, baute bald eine Holzkapelle um den Baum herum und 1698 bereits den ersten größeren Kirchenbau mit drei Altären.
Das Einzugsgebiet der rasch aufblühenden Wallfahrt auf den Ettenberg konzentrierte sich hauptsächlich auf Salzburg, Hallein und Kuchl. Ab 1723 begann die Planung des heutigen Saalbaues, der mit der Inneneinrichtung im wesentlichen 1727 abgeschlossen war. In diesem Jahr weihte höchstwahrscheinlich der Salzburger Erzbischof, Franz Anton Fürst von Harrach, die Wallfahrtskirche.
Baumeister war der Berchtesgadener Maurermeister Peter Schaffner, die Stuckierung schuf Joseph Höpp, die Fresken Innozenz Anton Warathi, beide aus Burghausen. Die Altäre in den halbrunden Seitenkapellen des Mittelschiffs, Kreuz- und Rupertusaltar, wurden erst 1740 bzw. 1750 eingesetzt. Unübersehbar steht auf der Orgelempore der überlebensgroße Christophorus (17. Jh.) als Patron gegen den „jähen Tod“. Patrozinium wird in Maria Ettenberg an Mariae Heimsuchung (2. Juli) gefeiert.
/2.Das ehem. Schloss Goldenstein wurde angeblich 1271 von den Herren von Campanif erbaut. Später kam es an die Ritter von Haunsperg und gehörte durch Allianz 1462 Ulrich von Fladnitz. Nach 1472 kam das Schloss in den Besitz von Georg von Haunsperg und Bernhard von Scherffenberg. 1491 kaufte es Johann Knoll, von dem es an Georg Knoll überging. Von diesem erwarb es der Salzburger Kanzler Dr. Niklas Ribeisen, der 1540 eine Wasserleitung in das Schloss legen ließ. Es fiel dann dessen Stiefsohn Christoph Pflügl zu, aus dessen Gantmasse es 1580 Ludwig Alt d. J. zugeteilt bekam. Durch Allianz ging es 1628 an die Freiherren von Rehlingen über, die es nach einem Intermezzo von 1661-1694 im Jahre 1711 dem Abt von St. Peter, Placidus Mayrhauser, aufdrängten, weil der Inhaber, Raymund Anton Meinrad von Rehlingen, in das römische Kloster der unbeschuhten Karmeliten eintreten wollte. Der Kauf kam zustande und seit dieser Zeit verbrachten Abt und Konvent von St. Peter fast alljährlich dort die Zeit ihrer Sommerfrische.
Romy Schneider besuchte von 1949 bis 1953 das Internat
3. 1877 wurde Goldenstein den Augustiner-Chorfrauen überlassen. Die Kongregation der Chorfrauen vom hl. Augustinus wurde 1597 vom hl. Petrus Forerius zusammen mit der seligen Alix le Clerc in Mateincourt auf Basis der Augustinerregel gegründet. Die im 18. Jh. errichtete Niederlassung in Rastatt (Baden) wurde 1877 im Kulturkampf verboten. Die Chorfrauen wandten sich nach Salzburg, wo ihnen Abt Albert Eder von St. Peter den klösterlichen Sommersitz Schloss Goldenstein anbot. Die Schwestern richteten im Schloss ein Mädcheninstitut ein. Nach vorübergehender Aufhebung durch die Nationalsozialisten wurde dieses Institut 1945 wieder eröffnet. 1947 wurde mit einer privaten Mädchen-Hauptschule begonnen, die heute ca. 130 Schülerinnen besuchen. Die wohl berühmteste Schülerin von Goldenstein war die Schauspielerin Romy Schneider. Heute leben im Kloster Goldenstein sieben Schwestern.
Die wohl aus der karolingischen Königshofkapelle des 10. Jahrhunderts hervorgegangene Dorfkirche und seit dem frühen 12. Jahrhundert nachweisbare Pfarrei Salzburghofen wurde 1606 von Erzbischof Wolf Dietrich von Raitenau den Augustiner-Eremiten von Salzburg-Mülln übertragen. Zur Pfarrei gehörten die Nebenkirche St. Peter und die Filialen Saaldorf, Surheim, Haberland, Moosen, Steinbrünning, Sillersdorf und Abtsdorf. Fürsterzbischof Hieronymus Graf Colloredo entzog 1773 dem Orden die Seelsorge und ließ sie wieder durch Weltgeistliche wahrnehmen.
Die stattliche Pfarrökonomie bestand aus Meierhof (1999 abgetragen), Pfarrstadel und Nebengebäuden, die sich um den Pfarrhof gruppierten. Der bis 1963 als Pfarrhof genutzte Barockbau mit Walmdach und turmartigem, über das Dach hinausragendem Anbau (Belvedere) stammt aus der Zeit um 1745.
Im Inneren des Gebäudes befinden sich große Räume mit farbigem Rokokostuck. Die Marienkirche wurde, als die Augustiner-Eremiten die Pfarrei inne hatten, 1637 nach Plänen des Salzburger Hofmaurermeisters Tobias Kendler umgestaltet, während die heutige Ausstattung weitgehend aus dem späten 18. und dem 19. Jahrhundert stammt.
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